Kunst-Stoff: Materialrevolution für Design + Kunst. Objekte aus der Sammlung Winkler
verlängert bis 24. Januar 2010

Eero Aarnio: Sessel "Pastilli", 1967
Sucht man in der Datenbank des Museums für Angewandte Kunst Köln nach Objekten der Sammlung Winkler, die vollständig oder zum Teil aus Kunststoff gefertigt sind, finden sich über 300 Eintragungen. Kunststoff ist heute als Material für die Dinge des täglichen Lebens aus unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. In ihren diversen Materialvarianten haben Kunststoffe vielfach die traditionellen Werkstoffe ersetzt und durch neuartige Fertigungsmethoden und Materialeigenschaften zu einer ganz neuen Optik geführt. Schon allein deshalb ist kein anderer Werkstoff in der konsequent modern ausgerichteten Sammlung Winkler so oft und vielgestaltig vertreten.
Da in der neu eingerichteten Abteilung Kunst und Design im Dialog nur wenige Exponate aus diesem, für das 20. Jahrhundert so richtungsweisenden Werkstoff permanent gezeigt werden können, präsentiert das Museum für Angewandte Kunst im Rahmen einer Sonderausstellung technisch, kulturgeschichtlich, formal und ästhetisch besonders repräsentative Designobjekte sowie einige Werke der Bildenden Kunst, bei denen Kunststoff eine entscheidende Rolle spielt.
Der Ausstellungsrundgang folgt einer Chronologie, vom dunklen Bakelit des beginnenden 20. Jahrhunderts bis zu leuchtendbunten, semitransparenten Kunststoffen der Gegenwart. Der Besucher erlebt am Beispiel ausgewählter Objekte sowohl eine zeitliche Abfolge der Erfindung immer weiter modifizierter Kunststoffe mit ihren technischen und formalen Möglichkeiten, er kann sich jedoch auch thematischen Schwerpunkten widmen, beispielsweise Objektgattungen wie Möbel, Leuchten, Radiogeräte, Telefone, Objekte rund um den gedeckten Tisch und vieles mehr.
Da in der neu eingerichteten Abteilung Kunst und Design im Dialog nur wenige Exponate aus diesem, für das 20. Jahrhundert so richtungsweisenden Werkstoff permanent gezeigt werden können, präsentiert das Museum für Angewandte Kunst im Rahmen einer Sonderausstellung technisch, kulturgeschichtlich, formal und ästhetisch besonders repräsentative Designobjekte sowie einige Werke der Bildenden Kunst, bei denen Kunststoff eine entscheidende Rolle spielt.
Der Ausstellungsrundgang folgt einer Chronologie, vom dunklen Bakelit des beginnenden 20. Jahrhunderts bis zu leuchtendbunten, semitransparenten Kunststoffen der Gegenwart. Der Besucher erlebt am Beispiel ausgewählter Objekte sowohl eine zeitliche Abfolge der Erfindung immer weiter modifizierter Kunststoffe mit ihren technischen und formalen Möglichkeiten, er kann sich jedoch auch thematischen Schwerpunkten widmen, beispielsweise Objektgattungen wie Möbel, Leuchten, Radiogeräte, Telefone, Objekte rund um den gedeckten Tisch und vieles mehr.