teX - Textiles von morgen. Barbara Esser - Wolfgang Horn
7. Juni bis 24. August 2008

Monitor 2, 2007, PC-Monitor und Kunststofffäden © Barbara Esser / Wolfgang Horn
Die Künstler Barbara Esser und Wolfgang Horn haben eine Ausstellung mit dem Titel „teX – Textiles von morgen“ eigens für das Museum für Angewandte Kunst konzipiert. Dabei bezogen sie in herausragender Form Außen- und Innenraum, Museumsarchitektur und ihr eigenes Œuvre in die Präsentation ein. Zu sehen sind über 50 Exponate, darunter textile Bilder und Objekte, Stoffe, Installationen und Animationen sowie Modelle und Fotografien.
Esser und Horn definieren sich seit 1993 als Künstlergemeinschaft, die in ihrem Werk vielfältige Anregungen, zumeist aus der unmittelbar erfahrenen und erlebten alltäglichen Wirklichkeit, umsetzt. Ihre Werke sind im Grenzbereich zwischen angewandter und freier Kunst, zwischen tradiertem textilem Schaffen und vom Material weitgehend unabhängig zu wertender zeitgenössischer Kunst anzusiedeln. Die Gewebe, sämtlich Unikate, bestechen nicht nur durch ihre aufwändige Technik, ihre sensiblen Farbnuancen und kühnen Farbkontraste, sondern auch durch ihre abstrakt-geometrische Musterung und grafischen Effekte. Es sind künstlerische Entwürfe und experimentelle Kompositionen, die als gewebte Bilder, Raumteiler und Objekte neue optische und haptische Wahrnehmungsreize erkunden und die Grenzen zwischen den Künsten neu definieren oder aufheben.
„tex“ ist ein 1967 eingeführtes, international benutztes Maßsystem zur Feinheitsbestimmung von Fasern und Garnen, von Spinnkabeln und Faserbändern. Es bezeichnet nicht nur das Gewicht und somit die Feinheit einzelner Garne und Zwirne, sondern ergibt durch die einfache Addition aller tex-Werte eines Textils auch dessen Gesamtfeinheitsgrad. Auf die Ausstellung übertragen spiegeln sich in diesem Begriff sowohl das dem Kunstwerk zugrundeliegende textile Material als auch die übergreifende, aus einer Vielzahl von sich überkreuzenden Fäden gebildete Komposition.
Ein Katalog zur Ausstellung (vierfarbig, 96 Seiten zum Preis von 12,50 €) ist an der Museumskasse erhältlich.
Esser und Horn definieren sich seit 1993 als Künstlergemeinschaft, die in ihrem Werk vielfältige Anregungen, zumeist aus der unmittelbar erfahrenen und erlebten alltäglichen Wirklichkeit, umsetzt. Ihre Werke sind im Grenzbereich zwischen angewandter und freier Kunst, zwischen tradiertem textilem Schaffen und vom Material weitgehend unabhängig zu wertender zeitgenössischer Kunst anzusiedeln. Die Gewebe, sämtlich Unikate, bestechen nicht nur durch ihre aufwändige Technik, ihre sensiblen Farbnuancen und kühnen Farbkontraste, sondern auch durch ihre abstrakt-geometrische Musterung und grafischen Effekte. Es sind künstlerische Entwürfe und experimentelle Kompositionen, die als gewebte Bilder, Raumteiler und Objekte neue optische und haptische Wahrnehmungsreize erkunden und die Grenzen zwischen den Künsten neu definieren oder aufheben.
„tex“ ist ein 1967 eingeführtes, international benutztes Maßsystem zur Feinheitsbestimmung von Fasern und Garnen, von Spinnkabeln und Faserbändern. Es bezeichnet nicht nur das Gewicht und somit die Feinheit einzelner Garne und Zwirne, sondern ergibt durch die einfache Addition aller tex-Werte eines Textils auch dessen Gesamtfeinheitsgrad. Auf die Ausstellung übertragen spiegeln sich in diesem Begriff sowohl das dem Kunstwerk zugrundeliegende textile Material als auch die übergreifende, aus einer Vielzahl von sich überkreuzenden Fäden gebildete Komposition.
Ein Katalog zur Ausstellung (vierfarbig, 96 Seiten zum Preis von 12,50 €) ist an der Museumskasse erhältlich.